01.02.2012

Waffenexporte verbieten - Rüstung verschrotten!

Demonstration gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz in München am 4.2.2012

Über 90 Organisationen haben den Aufruf zur Demo unterstützt und bei der Abschlusskundgebung auf dem Marienplatz wird neben Konstantin Wecker auch Malalai Joya, eine Frauen- und Bürgerrechtlerin aus Afghanistan auftreten. Bereits am zurückliegenden Samstag zogen Jugendliche mit einer satirischen Jubeldemo durch München und zum Hotel Bayerischer Hof, dem Tagungsort der Sicherheitskonferenz.

Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft! Aufruf zu Protesten gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz (SiKo) 2012 in München - Samstag, den 4.2.2012

Abfahrt in Karlsruhe: 8.05 Uhr HBF - 7.50 Uhr wg BW-Ticket Treffpunktunter der Anzeigentafel Ab Stuttgart fahren wir mit dem Bus. Kosten für Bus und Bahn: insgesamt 20 €. (Wer nicht fahren kann kann eine Fahrt sponsern, damit auch Leute mit wenig Geld mitfahren können... Wer keine 20 € aufbringen kann sollte sich also trotzdem melden)

Die Rüstungsfirmen sollen auf´s Korn genommen werden, von denen viele in München angesiedelt sind und deren Vertreter auf der sog. Sicherheitskonferenz ihre Geschäfte anbahnen. Deutsche Banken und Konzerne sind vielfach verstrickt in die Produktion von geächteten Waffen wie Streumunition, Antipersonenminen oder Uranmunition und haben dafür gesorgt, dass sich Deutschland inzwischen zum weltweit drittgrößten Waffenexporteur entwickelt hat.

Ein großer als Paket versandfertig verpackter Panzer mit Absenderaufkleber Kraus Maffei-Wegmann und mit einem Adressenaufkleber “Saudi Arabien” wird im Demoblock der DKP mitfahren. Viele Arten von Waffen, ebenfalls versandfertig verpackt, werden mitgetragen, um das Problem des Waffenexports demonstrieren. Bundeskanzlerin Merkel wird als Handlungsreisende des Todes dabei sein.

Der Krieg in großen Städten Eine besondere Brisanz erhält dieses Thema, durch eine Konferenz, die am vergangenen Dienstag in Berlin stattfand. Die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik, eine Lobbyorganisation der Rüstungsindustrie, lud zu einer Konferenz ein, bei der es um Kriegsführung auf den Schlachtfeldern der Zukunft geht: Den Krieg in großen Städten.

Die SZ vom 28./29.1.12 berichtete darüber: “...das eher ländliche Afghanistan ist nicht die Blaupause für künftige Operationen und auch die Bundeswehr trainiert längst den Krieg in den Städten...” .

Nimmt man die besorgten Stimmen von Politikern und Wirtschaftsbossen beim Weltwirtschaftsforum in Davos dazu, es könnte zu Unruhen kommen, angesichts der bevorstehenden Zuspitzung der Wirtschafts und Finanzkrise und den damit verbundenen Zerstörungen des sozialen Gefüges, wird klar, worauf sich Konzerne wie Rheinmetall oder Dynamit Nobel waffentechnisch einstellen.

Diesen Produzenten des Todes das Handwerk zu legen, wenigstens ihre Konferenz im Münchner Nobelhotel Bayerischer Hof nicht ungestört ablaufen zu lassen.

Lesen Sie bitte weiter in der PDF-Datei (zum Herunterladen)über Rüstungsexporte töten...

Quelle: siko 03022012
Download:

20120201_1_ruestungsexporte_toeten.pdf (41 KB / 1 S.)

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